Heizungswasser-Aufbereitung, nach ÖNORM H5195-1
Spartipps & Umweltschutz
Erhöhter Energiebedarf! – Achtung, hohe Heizkosten!
Nur 0,1 mm Kalkablagerungen auf der Innenwand eines Heizkessels bedeuten schon 5 % Wirkungsgradverlust.
Die Folgen ungehinderter Korrosion sind:
Verschlammte Fußbodenheizungerhöhter Energieverbrauch des Heizkessels. - Wirkungsverluste der Heizkörper und Fußbodenheizungsrohre aufgrund der inneren Schlammschicht (Isoliereffekt)
- nicht korrekt regelnde Thermostatventile
- blockierende Pumpen
- Kesselgeräusche und Kesselschäden (Durchrostungen)
- Lochfraß und Verstopfungen
Bei "alten oder neuen" Heizungsanlagen:
Verschlammtes Kesselglied
Auf richtig geprüftes Heizungswasser nicht vergessen. Ein entsprechendes Vollschutzmittel sorgt für sicheren und problemlosen Anlagenbetrieb für Heizungs- und Kühlwasseranlagen.
Wasser dient in der Heizungsanlage (und Sinngemäß auch in Kühlanlagen) vorwiegend als Wärmeübertragungsmedium und spielt somit eine entscheidende Rolle in Bezug auf die Sicherheit und den störungsfreien Betrieb der Anlage. Oft wird aber auf die richtige Aufbereitung des Heizungswassers schlichtweg vergessen (oder bewusst verzichtet). Dabei regelt die ÖNORM H5195-1 vom 1.6.2001 sehr genau, wie z. B. das Heizungswasser beschaffen sein muss.
Die Folgeschäden sind für den Betreiber der Anlagen oft teuer, wobei die Anlagenunterbrechung nicht abgeschätzt werden kann. Durch Korrosion und allgem. Ablagerungen lagert sich hauptsächlich Magnetit und Rostschlamm ab, mit Sauerstoff in Verbindung entsteht roter Rost, der sich in den Wandungen und auch in Kunststoffrohren (Fußbodenheizung) anlegt, Querschnittverringerung, und in vielen Fällen bis zur Durchflussverengung oder -unterbrechung führt.
Die Folgen:
erhöhter Energieverbrauch, defekte Thermostatventile, Regelarmaturen, blockierende Pumpen, Kesselschäden, Siedegeräusche, Lochfraß, defekter Wärmemengenzähler.
Damit nicht genug! Nicht aufbereitetes Wasser führt auch zu Ablagerungen in den Heizkesseln, und schon 0,1 mm Kalkablagerungen auf der Innenwand eines Heizkessels bedeuten schon ca. 5 % Wirkungsgradverlust, somit wird die Wirtschaftlichkeit auch mit angesprochen.
Wichtig: bei jedem Wärmeerzeugertausch (Kälteerzeuger), bei dem das Heizungswasser It. Analyse bzw. im Anlagenprotokoll nicht in Ordnung ist, ist eine entsprechende chemische Reinigung vorgeschrieben. Eine Spülung "nur" mit Wasser macht bestehende nur augenscheinlich sauber (somit die Fremdanteilablagerungen nur noch aggressiver, da frischer Sauerstoff und andere Anteile wie z. B. Kalk, wieder zugeführt werden.
Eine ordnungsgemäße Heizungswasseraufbereitung nach ÖNORM H5195-1 bringt folgende Anlagensicherheiten:
Schlamm aus einer alten HeizungsanlageDurch Heizungswasseraufbereitung bei Alt- und Neuanlagen und dem Anlagenprotokoll - Energieeinsparung und Erhaltung von hohem Wirkungsgraden
- keine Funktionsstörungen durch Kalk, Rost, Bakterien diese können nicht mehr auftreten
- Heizung bleibt sauber und funktionstüchtig (funktionstüchtige Wärmeerzeuger, Pumpen und Thermostatventile)
- Korrosionsschäden gibt es nicht mehr
- die Lebensdauer der "Vollschutzmittel" beträgt bei Anlagen ohne Aluminiumanlagenkomponenten 10-20 Jahre
Heizungswasser nach Einbau eines Filtersbei Anlagen mit Aluminiumanlagenkomponenten 5-10 Jahre - es ist nur alle 2 Jahre zu warten
- im Aufbereitungsmittel befindet sich ein gering dosiertes Biozid, welches das Wachstum von Bakterien verhindert
- der Wärmeerzeuger wird geschützt, da keine Kalkausfallungen mehr stattfinden
- eine Verschlammung der Fußbodenheizung kann nicht mehr erfolgen
- es findet keine Eisenoxydbildung (Rost) statt.
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